Bildung zum Schutz der Erde – Mitweltbildung

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Bildung zum Schutz der Erde bezeichnen wir auch als Mitweltbildung oder Mitweltpädagogik. Denn im Unterschied zur Umweltbildung oder Umweltpädagogik geht es dabei nicht nur um den Schutz der Umwelt, sondern um die Achtung allen Lebens. Bildung zum Schutz der Erde geht somit in ihrer Visions- und Werteangebot noch über die Visionen von Umweltbildung oder Bildung für nachhaltige Entwicklung hinaus. Sie bietet als zentrales Werteangebot die Orientierung an der Goldenen Regel. Die Goldene Regel wird dabei auch für die Beziehung zu Natur und Tieren gedacht. Das bedeutet, dass es nicht nur um das Überleben der Menschheit geht, sondern dass auch die Achtung vor der Würde und dem Lebensrecht der Tiere ein Teil der Ehrfurcht vor dem Leben ist.

 

Alle Beziehungen reflektieren

Bildung zum Schutz der Erde ist somit eine Bildung, die Menschen hilft, alle ihre Beziehungen zu reflektieren – ihre Beziehungen zu Mitmenschen, Tieren, Natur, Mutter Erde sowie zu ihrem eigenen Inneren und zu sich selbst.

Bildung zum Schutz der Erde sehen wir somit als einen Beitrag zur langfristigen Verwirklichung der Vision einer gewaltfreien, friedlichen Erde. Einer Erde auf der Menschen, Tiere und Natur in Einheit, Liebe und gegenseitiger Achtung zusammen leben.

 

Qualitätskriterien einer Bildung zum Schutz der Erde

Bildung zum Schutz der Erde wurde in langjähriger Modellprojektarbeit unter Mitbeteiligung von Kindern, Jugendliche, Eltern und Multiplikator*innen entwickelt. Ziel dieser innovativen Bildung ist es, eine möglichst erfolgreiche pädagogische Antwort auf die zunehmende Gefährdung der Erde zu bieten. Darum orientiert sich diese Art von Bildung auch an wissenschaftlich anerkannten Qualitätskriterien. Auf dieser Basis werden in der Bildung zum Schutz der Erde Best-Practice-Kriterien formuliert, die sich in der Blüte widerspiegeln.

Dann, wenn diese Best-Practice-Kriterien bei der Konzeption von Seminaren, Workshops, Bildungsprojekten oder Bildungsorganisationen berücksichtigt werden, wird nachweislich eine sehr hohe Wirkung erreicht.

Bildung zum Schutz der Erde sehen wir als Teil einer umfassenden sozialen und ethischen Persönlichkeitsbildung. Sie hilft Menschen, sich ihrer wahren inneren Größe bewusst zu werden. Sie unterstützt sie dabei,  ihre angeborene Hochkreativität, Intuition, Lebendigkeit sowie ihr Bewusstsein der Verbindung mit allem Lebendigen zurückzugewinnen. Dadurch, durch einen inneren Wandel,  entwickeln sie kreative Gestaltungskompetenz, innere Stärke und Wandelfreude. Das brauchen sie, um eine lebenswerte, gesunde und gerechte Zukunft für Alle mitgestalten zu können.

Bildung zum Schutz der Erde ist somit weder eine spezielle Nischenpädagogik, wie zum Beispiel Naturpädagogik, Erlebnispädagogik, Wildnispädagogik o. ä.. Es ist eine Bildung der Zukunft , die alle Bildungsbereiche durchdringen sollte. Sie sollte Teil jeglicher Bildungsarbeit werden:

  • schulisch
  • außerschulisch
  • universitär
  • außeruniversitär.

 

Bildung durch Vorbild

Bildung zum Schutz der Erde baut auf der Vorbildfunktion, dem Vorbild der Multiplikator*innen, die sie praktizieren auf. Durch die Veränderung ihrer inneren Haltung, durch ihren inneren Wandel, schaffen diese die Voraussetzung dafür, dass sie im Äußeren Wandlungsräume in allen Bildungs- und Lebensbereichen gestalten oder fördern können.

Bildung zum Schutz der Erde beruht auf dem Prinzip Freiwilligkeit. Sie fördert wiederum freiwilliges Engagement. Denn jegliche Änderung, jeglicher innerer Wandel, den sich ein Mensch mit dem Ziel vornimmt, seine Mitlebewesen weniger zu schädigen, alles Leben zu achten und die Erde zu schützen, stellt ein freiwilliges Engagement für den Schutz der Erde dar. Erdschützer*in wird man nur freiwillig.

Bildungsarbeit im Sinne einer Bildung zum Schutz der Erde trägt zum Bewusstseinswandel auf der Erde bei.

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