Alternativen erproben – kreative Mitgestaltung

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Alternativen erproben und kreativ mitgestalten zu können, ist wichtig, um das eigene Potential auszuschöpfen. Bildung zum Schutz der Erde will Menschen helfen, sich ihrer wahren inneren Größe anzunähern. Ein wichtiger Aspekt davon ist, Menschen dabei unterstützen, ihre angeborene, hohe Kreativität zurückzugewinnen. Wer in der Lage ist, in allen Situationen seines Lebens, alternative Handlungsmöglichkeiten zu entdecken, zu erfinden und zu erproben, kann mit dieser Kompetenz zur kreativen Mitgestaltung einer lebenswerten Zukunft beitragen. Ein solcher Mensch zeichnet sich dadurch aus, dass er in allen Situationen seines Lebens, schnell das Positive findet. Auch in Krisen, Konflikten oder Herausforderungen. Er sieht die Chance, die darin liegt, kann sie herausarbeiten und lösungsorientiert handeln.

 

Experimentierfreude – Freude an Veränderung mit spielerischer Leichtigkeit

Damit Menschen gemäß ihrem ethischen Kompass handeln und zu einem positiven Wandel hin zu einer friedlichen, lebenswerten Zukunft beitragen können, brauchen sie Wandelfreude, Kreativität sowie die Fähigkeit, in Alternativen denken und handeln zu können. Dafür sind Experimentierfreude, spielerische Leichtigkeit, Offenheit für Neues und Fantasie gefragt. Angst davor, Fehler zu machen, ist hinderlich. Wer zu seiner angeborenen, kindlichen Unbekümmertheit zurückfindet, gewinnt Freude an Veränderung.

Vorbildpädagog*innen sollten dies vorleben. Sie sollten zum Erproben und Erfinden alternativer Handlungsmöglichkeiten einladen. Es gilt, kreative Problemlösungsfähigkeit zu trainieren. Dafür wiederum muss man ins Tun kommen. Es genügt NICHT, sich nur theoretisches Wissen anzueignen.

Kinder als kreative Problemlöser
Kinder als kreative Problemlöser

Vorbildpädagog*innen, die Bildung zum Schutz der Erde praktizieren wollen, benötigen also nicht nur gute, innovative Methoden und Angebote. Sie sollten auch in der Lage sein, ein pädagogisches Umfeld sowie Rahmenbedingungen auf kreative Weise so zu verändern, dass sich Menschen bestmöglich entfalten können. Am wichtigsten jedoch ist ihre innere Haltung, mit der sie Kreativität / kreative Problemlösungskompetenz fördern oder behindern können.

 

Ins Tun kommen – den möglichen Menschen zur Entfaltung bringen

Bildung, in der Menschen ins Tun kommen, anstatt sich lediglich Wissen anzueignen, hilft ihnen, den „möglichen Menschen“ zur Entfaltung zu bringen. Das bedeutet, das Potential, das in ihnen steckt, herauszuarbeiten. Was man selbst ausprobiert, erfunden und gelöst hat, bleibt nachweislich viel eher in Erinnerung als alle Theorie.

Teil jedes Erlebnisprojekts „Reise zum Planeten der Zukunft“ ist es daher, mit den Kindern neue, alternative Hand­lungs­möglichkei­ten zu erproben. Dazu gehört zum Beispiel

  • das konsumkritische Einkaufen,
  • das Kochen nach dem Motto „biovegan – gesund, lecker und bezahlbar,
  • das Trainieren von kreativ-spielerische Konflikt- und Problemlösung,
  • die Erfahrung von Selbstwirksamkeit bei kreativer Teamarbeit,
  • das Erproben und Erfinden kreativ-künstlerischer Kommunikation mit Medien wie Film, Theater, Tanz, Songs, Gedichten, (Plan-)Spielen,
  • das Spielen und Gestalten mit innovativen Techniken und mehr.

 

Ganzheitliche Ernährungsbildung

Die Förderung einer vegetarisch-veganen, ökologischen und fairen Ernährung ist ein wesentlicher Teilaspekt der Bildung zum Schutz der Erde. Sie spielt deswegen eine besonders wichtige Rolle, weil zahlrei­che For­schun­gen belegen, dass jeder Einzelne durch Veränderungen seines Ernährungsstils eine besonders große Wirkung erreichen kann. Um Menschen zu helfen, ihren Ernährungsstil zu reflektieren und sie dabei zu unterstützen, ihn zu ändern, wenn sie das wollen, braucht es einen ganzheitlichen Bildungsansatz. Es genügt nicht, nur Informationen zu vermitteln oder neue Kochrezepte zu zeigen.

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